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Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

In den verschiedensten privaten, öffentlichen und gewerblichen Bereichen werden wassergefährdende Stoffe gelagert, abgefüllt, umgeschlagen (LAU-Anlagen), hergestellt, behandelt oder verwendet (HBV-Anlagen). Die Vielfalt der Anlagenarten reicht von der öffentlichen Tankstelle, einer Biogasanlage oder vom Chemikalienlager eines Industriebetriebes bis hin zum privat genutzten Heizöltank. Hinzu kommen Anlagen zum Lagern und Abfüllen von Jauche, Gülle, Silagesickersaft sowie zum Lagern von Mist in der Landwirtschaft (JGS-Anlagen).

Zum Schutz des Grundwassers und der oberirdischen Gewässer müssen all diese Anlagen, je nach Art, Anlagenvolumen, vorhandenen wassergefährdenden Stoffen und Schutzbedürftigkeit des Anlagenstandortes abgestufte technische und organisatorische Anforderungen einhalten - insbesondere nach der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) und den Technischen Regeln wassergefährdender Stoffe (TRwS). Diese Anlagen bedürfen deshalb vor der Errichtung und Inbetriebnahme i.d.R. einer Zustimmung (§ 40 AwSV bzw. Anlage 7, Abschnitt 6.1 AwSV) oder wasserrechtlichen Eignungsfeststellung (§  63 Abs. 1 Wasserhaushaltsgesetz (WHG)) durch die untere Wasserbehörde. Die Einhaltung der technischen und organisatorischen Anforderungen prüft die untere Wasserbehörde im Rahmen der erforderlichen Anzeige der Anlagen bzw. der erforderlichen Antragstellung zur wasserrechtlichen Eignungsfeststellung der Anlagen.

Kontakt

Matthias Horatschke

Sachbearbeiter LAU, HBV, Biogas

Tel. 03661/876-621
Fax 03661/876-77601

 

Kontakt

Andrea Nahr

Sachbearbeiterin JGS-Anlagen

Tel. 03661/876-630
Fax 03661/876-77601