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03.07.2026 09:03

Bewerbungsstart für vier Medizinstipendien

Zahlung an spätere ärztliche Tätigkeit im Landkreis Greiz gekoppelt


Wer ab dem kommenden Herbstsemester ein Studium der Humanmedizin oder Zahnmedizin beginnt oder bereits eines der beiden Fächer studiert, kann sich ab 15. Juli für eines der insgesamt vier Stipendien im Landkreis Greiz bewerben. „Ich freue mich sehr, dass wir damit unser Engagement für eine starke medizinische Versorgung im Landkreis Greiz fortsetzen können. Denn die Richtlinien sehen vor, dass sich die Studierenden bereit erklären, später hier im Landkreis ärztlich tätig zu werden“, sagt Renate Matthes, Vorsitzende des 2025 gegründeten Vereins Gesundheit und Soziales Landkreis Greiz e.V. Der Verein selbst wird in diesem Jahr zwei Stipendien vergeben. „Durch die wirklich großzügigen Spenden von Privatpersonen und regionalen Unternehmen können wir zwei Studierende mit monatlich jeweils 1.000 Euro unterstützen“, zeigt sich Matthes dankbar und verweist auf einen weiteren Vorteil für die potenziellen Stipendiaten: „Unsere Unterstützung geht weit über den Geldbetrag hinaus. Im Verein sind auch erfahrene Ärzte engagiert, die den Stipendiaten in allen Fragen und Phasen des Studiums mit Rat und Tat zur Seite stehen.“ Auch für die beiden weiteren Stipendien, die wiederum der Landkreis Greiz auf Basis des Kreistagsbeschlusses vom 24. März 2026 vergibt, übernimmt der Verein das Bewerbungsverfahren. „Wir nutzen unsere Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr und bündeln die Verfahren. Das ist pragmatisch und macht es auch für die Bewerber unkompliziert“, schildert Matthes und weist darauf hin, dass die Bewerbungsfrist bereits am 31. Juli 2026 endet. Wer vorab Fragen zum Verfahren oder den Richtlinien habe, könne sich gern an den Verein wenden (https://zukunftgesundheit-landkreisgreiz.de/kontakt/).

Aktuell fördert der Verein Gesundheit und Soziales Landkreis Greiz e.V. zwei Studierende der Humanmedizin und eine Studierende der Zahnmedizin. „Wir sind im Austausch mit allen dreien, das funktioniert wirklich toll. Aber es kommt ja noch besser: Wenn sie nach dem Studienabschluss in den Landkreis zurückkommen und hier arbeiten, dann profitieren alle. Und danach sieht es aktuell definitiv aus“, so Renate Matthes abschließend.