Reußische Fürstenstraße

Die Reußische Fürstenstraße

Von Hirschbach über Lobenstein, Saalburg-Ebersdorf, Schleiz, Zeulenroda, Greiz, Weida und Gera bis hin nach Bad Köstritz und Schmölln erstreckt sich auf einer Länge von 110 km das Land der ehemaligen Reußen, die der kulturhistorischen Ferienstraße im Osten des Freistaates Thüringen ihren Namen gaben.

Die ersten nachweisbaren Vorfahren der Reußischen Fürsten waren als Vögte (Vertreter des Kaisers) von Kaiser Friedrich Barbarossa  an der Weißen Elster in Wünschendorf eingesetzt worden. Im Laufe der Jahre bildeten sich viele Linien, von denen  viele wieder ausstarben. Das Reußenland wurde somit zu einem Muster deutscher Kleinstaaterei. Die 1919 verbliebenen Fürstentümer Reuss ältere Linie und Reuß jüngere Linie vereinigten sich zum Volksstaat Reuß mit der Hauptstadt Gera.

Im heutigen Wappen des Freistaates Thüringen symbolisiert einer der 8 Sterne die ehemaligen reußischen Länder.
Kulturhistorisch ist die Reußische Fürstenstraße die Fortsetzung und damit Bestandteil der bekannten Thüringer "Klassikerstraße". Den vielen reußischen Kleinstaaten verdanken wir eine Vielzahl historischer Sehenswürdigkeiten, die entlang der Ferienstraße besichtigt werden können. Gut erhaltene Schlösser und Parkanlagen bieten interessante Einblicke in die Vergangenheit. Die Mittelgebirgslandschaft mit ihren vielen Tälern und Talsperren lädt mit einem ausgedehnten Wanderwegenetz zur aktiven Erholung ein.
Eine Reise entlang der reußischen Fürstenstraße ist für jeden Gast ein fürstliches Vergnügen!

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