Hohenleuben
 Stadt Hohenleuben
Anschrift:
Stadt Hohenleuben
Markt 5a
07958 Hohenleuben
Tel.: 036622 76630
Fax: 036622 76624
Bürgermeister: Dirk Bergner (ehrenamtlich)
E-Mail:
Internet: http://www.leubatal.de
Verwaltungsgemeinschaft (VG): VG "Leubatal"
Einwohner: 1.795 (Stand 30.06.2006 TLS)
Fläche: 9,52 km2
Höhe: 332 m ü. NN
Ersterwähnung: 1267
Stadtteile: Brückla, Hohenleuben
Wissenswertes über Hohenleuben:
Die Stadt Hohenleuben mit dem Ortsteil Brückla ist die einzige Stadt in der Verwaltungsgemeinschaft Leubatal. Sie ist mit ihren 1.837 Einwohnern eine der kleinsten Städte Ostthüringens.
Hohenleuben ist der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Leubatal.
Geschichte von Hohenleuben:
Die Stadt wurde 1267 erstmals urkundlich als "Luben" (sorb.: Bast) erwähnt und liegt auf einer Meereshöhe von 370 - 395 m zwischen den kleinen Flüssen Leuba, Triebes und Weida. 1981 wurde die Leubatalsperre in Betrieb genommen, sie liegt ca. 1,5 km vom Stadtzentrum entfernt.
Bis ins 18. Jahrhundert war die Stadt Kirchort mit dem Rittersitz in der Pflege Reichenfels. Als Paragiat (durch Erbteilung gebildetes Herrschaftsgebiet ohne landesherrliche Rette) an die Grafen Reuß-Köstritz fiel, erhielt der Ort 1715 das Marktrecht und 1716 wurde ein Justizamt errichtet, sowie der Sitz des Amtsmannes hierher verlegt.
Sehenswert ist auch die Pfarrkirche, in der sich die Gruft des Hauses Reuß-Köstritz befindet.
Hohenleuben entwickelte sich zu einem kleinen Verwaltungszentrum. Neben der Landwirtschaft bestimmte die Handweberei den Charakter des Ortes. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts verlor der Marktflecken an Bedeutung. Als Alternative zu der in die Krise geratenen Textilmanufaktur wurde zeitweise die Zigarrenherstellung in Kleinstbetrieben wichtiger Produktionszweig.
Aus dem 1895 für das Amtsgericht eingerichteten Gefängnis entwickelte sich die Justizvollzugsanstalt, die heute noch einen wichtigen Faktor in der Kommune darstellt.
Als nach 1918 auch das Amtsgericht verlegt wurde, wurde Hohenleuben als Ausgleich im Jahre 1928 das Stadtrecht verliehen.
Überall in den Wäldern stößt der aufmerksame Wanderer auf die Grenzsteine, die von der Kleinstaaterei in Deutschland berichten. Darunter der Dreiherrenstein im Triebestal, der einen dritten thüringer Staat, das Großherzugtum Sachsen-Weimar-Eisenach, einbezieht.

Sehenswertes in Hohenleuben:
- Burgruine Reichenfels
- Museum Hohenleuben
- Stadtkirche mit Altargemälde "Kalvarienberg"
- Waldbad

Wasserturm (techn. Denkmal seit 1988)- Dreiherrenstein (alte Grenzmarkierung zwischen den drei Thüringer Kleinstaaten: Fürstentum Reuß ä.L., Fürstentum Reuß j.L. und Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach aus der zweiten Hälfte des 19. Jhds.)
- "Weißer Stein" (markanter Wegweiserstein aus dem 19. Jhd. an der Straße Hohenleuben-Loitsch, Flurdenkmal und einer der schönsten Aussichtspunkte Hohenleubens)
- Landschaftspark Reichenfels

Zurück zur Übersicht