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26.07.2021 12:55

Landrätin bittet um Fluthilfe-Spenden für Heinsberg


Der Landkreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen ist gewiss allen noch gut in Erinnerung als bundesweit erster Corona-Hotspot im Frühjahr 2020. Jetzt sind Teile des Landkreises, speziell fünf Gemeinden, von der Hochwasserkatastrophe betroffen.

Landrätin Martina Schweinsburg: „Auch wenn der Landkreis aktuell nicht so im medialen Fokus steht wie etwa das Ahrtal sind auch diese Menschen auf Unterstützung angewiesen. Uns allen ist sicherlich noch gut im Gedächtnis, wie das Hochwasser 2013 bei uns gewütet hat und welche Schäden es anrichtete.

Ich weiß, dass auch viele Menschen im Landkreis Greiz gern helfen möchten. Zurzeit laufen ja eine ganze Reihe von Spendenaktionen überall in Deutschland.

In dankbarer Erinnerung an seinen Rat und moralischen Beistand, als Greiz Corona-Hotspot war, habe ich den Kontakt zu meinem Heinsberger Amtskollegen, Herrn Landrat Stephan Pusch, gesucht und nachgefragt, welche Hilfe für die dortigen Hochwasseropfer die beste wäre.

Geldspenden, so wurde mir mitgeteilt, sind aktuell die beste Hilfe, die man den betroffenen Bewohnern zukommen lassen kann. Deshalb hat die im Landkreis Heinsberg aktive Hilfsorganisation ‚HS – ein Kreis hilft e.V.‘ ein Spendenkonto mit der

IBAN DE71 3125 1220 0000 0315 00 bei der Kreissparkasse Heinsberg

aktiviert, auf dem unter dem Stichwort ‚Fluthilfe‘ Spenden gesammelt werden. Die Spenden, so wurde mir versichert, kommen eins zu eins bei den hochwassergeschädigten Bürgern an. Die jeweiligen Kommunen stehen derzeit persönlich in Kontakt zu den Betroffenen, um sicherzustellen, dass die eingehenden Spenden an diejenigen ausgeschüttet werden, denen anderweitig keine schnelle Hilfe zuteilwerden kann. Sachspenden, so wurde mir berichtet, sind – wenn auch gut gemeint – in der gegenwärtigen Situation des Aufräumens erst einmal nicht hilfreich, schon wegen der fehlenden Lagerkapazitäten.“