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01.07.2019 12:12

Veranstaltungsreihe „Unternehmenskult(o)ur“ zu Gast bei Serimed Zeulenroda


Der Bereich Wirtschaftsförderung des Landkreises und der Regionalverband des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft (BVMW) bieten mit  ihrer „Unternehmenskult(o)ur“ eine Plattform für den Gedanken- und Erfahrungsaustausch. Die 4. Auflage fand bei Serimed Zeulenroda statt.
„Rundum sorglos“ verspricht das Unternehmen Serimed Zeulenroda seiner Kundschaft. Die Serimed GmbH & Co. KG ist ein medizinischer Fachhandel und ein Sanitätshaus, das sich seit seiner Gründung 1993 zu einem herausragendem medizinischen Dienstleister in der Region entwickelt hat und inzwischen mit eigenen Gesundheitszentren wie in Greiz für die Pflege- und Wundversorgung Komplettpakete anbietet.
Damit „Rundum sorglos“ nicht nur ein zugkräftiger Slogan ist, braucht es motivierte Mitarbeiter, die diese Firmenphilosophie nicht nur mittragen, sondern auch ausstrahlen. Wie funktioniert das bei Serimed? Was tut das Unternehmen für seine Mitarbeiter, damit die sich ebenso „rundum versorgt“ fühlen?
„Wer auf dem mittlerweile hart umkämpften Fachkräftemarkt punkten will, muss heute viel mehr bieten als Lohn für Arbeitsleistung“, so Steffen Täubert, Wirtschaftsförderer im Landratsamt Greiz zum Einstieg. Wie also steht es um die Serimed-Unternehmenskultur? Was macht der Gesundheitsdienstleister anders als andere?
Mit dabei auch Schülerinnen der elften Klasse des Zeulenrodaer Gymnasiums, die auf sehr ehrliche und erfrischende Weise über ihre Vorstellungen von Beruf und Karriere mit Steffen Täubert und Personalmanager Jens-Uwe Einert plauderten.
Doch zurück zu Serimed: Janette Lindner-Neupert vom Marketing übernahm ad hoc die Vorstellung ihrer Firma, weil der eigentlich dafür zuständige Chef Michael Schilling plötzlich erkrankt war. Dass der Rollentausch bestens  funktionierte, ist wohl ein Indiz dafür, dass die flachen Hierarchien, von denen Frau Lindner-Neupert sprach, bei Serimed tatsächlich funktionieren.
Aber auch sonst kann das Unternehmen mit einer ganzen Reihe von Maßnahmen punkten, die einerseits den Arbeitsalltag angenehm(er) gestalten und gleichzeitig die Mitarbeiterbindung stärken sollen. So bewegen sich die einzelnen Fachbereiche nicht nur in ihrem abgeschotteten Terrain, sondern sind untereinander vernetzt. Flexible Arbeitszeiten, die Möglichkeit, von zu Hause zu arbeiten, betriebliches Gesundheitsmanagement, eine ausgiebige Einarbeitungszeit für Neueinsteiger mit einem Mentor an der Seite, bezuschusste Mittagsversorgung oder das Zwei-Stunden-Zeitgeschenk für Mitarbeiter an ihrem Geburtstag sind nur einige Beispiele.So bot auch diese vierte Auflage der „Unternehmenskult(o)ur“ eine kurzweilige und interessante Debatte über das, was Arbeit und Mitarbeiterführung heute ausmacht und welche Ideen Betriebe entwickeln, um bei der Fachkräftegewinnung auch in Zukunft nicht abseits zu stehen. Ein Abend – gewinnbringend für alle!