Dörtendorf

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Ortsteil Dörtendorf

Internet:
http://www.zeulenroda.de/2466_DEU_WWW.php

Geschichte von Dörtendorf:
Münzfunde lassen darauf schließen, dass es bereits um 1200 eine Ansiedlung gab. Die erste urkundliche Erwähnung war im Urkundenbuch der Vögte von Weida zu finden (2. Juni 1293): Heinrich der Jüngere, Vogt von Weida, verleiht dem Pfarrer Rupert von Triptis und nach seinem Tode dem Nonnenkloster Weida einen jährlichen Zins in Dörtendorf (Doberenndorf). Allein in der Zeit von 1293 bis 1946 wurde 29-mal die Schreibweise des Ortsnamens geändert. Bei Dörtendorf (erstmalige Schreibweise 1515) handelt es sich um eine deutsche Ortsbezeichnung nach einem slawischen Siedler.

Bekannt ist der Ort durch die Unternehmungen des Bauerngenerals Georg Kresse aus Dörtendorf zum Schutze der Bevölkerung im Dreißigjährigen Krieg in Ostthüringen.

"Wer gab den Bauern Schutz und Mut?
ihr Sohn, ihr General
Soldatenblut für Bauernblut!
rief Kresse laut ins Tal."
(Aus der Niederschrift des Schulmeisters zu Döhlen, Johann Thalmann, Anno 1641)

Über diese Symbolfigur unserer Region wurde ein Roman mit dem Titel "Rächer, Retter und Rapiere" geschrieben, der von der DEFA verfilmt und 1982 im DDR-Fernsehen ausgestrahlt wurde. Heute soll "Georg Kresse" als touristischer Werbeträger Besucher von nah und fern in das Thüringer Vogtland locken.

Dörtendorf liegt etwa 2 km nördlich von Triebes. Man erreicht es von Triebes aus kommend in Richtung Staitz auf der Landesstraße 2032.

1999 wurde Dörtendorf von Triebes eingemeindet und erlebte seither einen infrastrukturellen Aufschwung.

Sehenswertes in Dörtendorf:

  • Kressegedenkstein
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