Burgen & Schlösser
Oberes Schloss Greiz
Schlossberg
07973 Greiz
Tel.: 03661 452917
Einst feudaler Herrschaftssitz der reußischen Fürsten ist das Obere Schloss heute das bekannteste Wahrzeichen der Stadt Greiz. Die auf einem Felskegel rd. 50 m über dem Flusslauf der Weißen Elster errichtete Anlage wurde im 13. Jhd. erstmals urkundlich erwähnt und geht vermutlich auf eine Pfalz aus dem 11. Jhd. zurück. Durch Blitzschlag brannte das Burggebäude im Jahre 1540 ab und erhielt seine heutige Gestalt mit dem Wiederaufbau im 16. und 17. Jhd. sowie zahlreichen Um- und Ausbauten. Die Anlage wird vom sechseckigen Turm mit Barockhaube und den Renaissancegiebeln an der Ostfassade dominiert. Vom Schanzengarten des Schlosses hat der Besucher einen herrlichen Blick auf die Stadt.
Unteres Schloss Greiz
Unteres Schloss
07973 Greiz
In Folge der Erbteilung der Herrschaft der Reußen in Ober- und Untergreiz im Jahre 1564 wurde für die neue Untergreizer Linie das Untere Schloss direkt im Stadtzentrum errichtet. Die Residenz fiel 1802 dem größten Stadtbrand der Greizer Geschichte zum Opfer und wurde bis 1809 im klassizistischen Stil wiederaufgebaut. Schloss, Stadtkirche, Lyzeum, Alte Wache und Gymnasium bilden seitdem ein für die Region einzigartiges klassizistisches Ensemble. Das Schloss beherbergt heute das historische Museum mit ständig wechselnden Sonderausstellungen, eine Schauwerkstatt zur Geschichte der Textilindustrie sowie die Musikschule der Elsterstadt. Besucher erhalten in der Touristeninformation (Fremdenverkehrsamt) des Schlosses viele weitere Informationen zur Stadt und dem Thüringer Vogtland.
Sommerpalais
07973 Greiz
Tel.: 03661 70580
E-Mail: info@sommerpalais-greiz.de
Internet:
http://www.sommerpalais-greiz.de/
Bereits um 1650 wurde unterhalb des Schlossberges ein barocker Lustgarten angelegt. Dieser Garten wurde später zu einem 43 Hektar großen Landschaftspark nach englischem Vorbild umgestaltet. Mit dem Ausbau des Lustgartens wurde von 1769 bis 1779 das Sommerpalais im frühklassizistischen Stil als "Haus des angenehmen Zurückgezogenseins" (Giebelinschrift "Maison de belle retraite") errichtet. Das Palais diente dem Fürsten Reuß ältere Linie als Sommerwohnsitz. 1922 wurde es als Staatl. Bücher- und Kupferstichsammlung zum Museum und beherbergt heute die bedeutendste Schabkunstblättersammlung Europas. Die ehemals fürstliche Bibliothek verfügt u.a. über wertvolle Werke der französischen Aufklärung. Mit dem SATIRICUM unterhält das Palais die größte nationale Sammlung historisch und zeitgenössisch satirischer Blätter.
Osterburg
Schloßberg 14
07570 Weida
Tel.: 036603 62775
Fax: 036603 62775
E-Mail: info@weida.de
Internet: http://www.weida.de
Als weithin sichtbares Wahrzeichen Weidas erhebt sich auf einem Bergsporn über der Stadt die Osterburg. Dominiert wird sie vom 54 m hohen charakteristisch gestuften Bergfried. Die Burg wurde von 1163 bis 1193 von kaiserlichen Verwaltern (Vögten) erbaut und war bis zum 15. Jhd. der Stammsitz der Vögte von Weida und Plauen, den späteren Fürstenhäusern Reuß. Die Vögte waren namensgebend für das von ihnen beherrschte Gebiet, das Vogtland (Teile des heutigen Thüringens, Sachsens, Bayerns und Tschechiens). Weida wird daher auch als die Wiege des Vogtlandes bezeichnet. Der Besucher findet heute auf der Osterburg ein Museum zur Burg- und Regionalgeschichte, zwei Galerien sowie ein Künstleratelier und eine Zinngießerwerkstatt.
Schloss Ronneburg
Schloßstr. 19
07580 Ronneburg
Tel.: 036602 23044
Fax: 036602 536100
Besonders sehenswert im Anfang der 90er Jahre restaurierten Schloss Ronneburg ist der Rittersaal, welche nun wieder im vollen Glanz erstrahlt.
Im Ronneburger Schloss befindet sich heute das Stadt- und Schulmuseum Ronneburg.
Burgruine Reichenfels
Reichenfels 1a
07958 Hohenleuben
Tel.: 036622 7102
Fax: 036622 83350
Ca. 1,5 km südlich der Stadt Hohenleuben gelegen, befinden sich die Reste der 1356 urkundlich erstmals erwähnten Burganlage Reichenfels. Vermutlich wurde die Burg bereits im 12. Jhd. durch die Vögte von Weida erbaut. 1938 wurde auf dem Gelände ein Museumsgebäude im Stil eines mittelalterlichen Profanbaues errichtet. In ihm befindet sich neben zahlreichen Sammlungen die älteste und mit rd. 35.000 Bänden umfassendste wissenschaftliche Bibliothek heimatgeschichtlicher Literatur des gesamten deutschsprachigen Raumes. Seit 1825 ist Reichenfels Sitz des Vogtländischen Altertumsforschenden Vereines, eines der ältesten deutschen Geschichtsvereine.

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