Persönlichkeiten

Heinrich Schütz

Portrait von Heinrich Schützgeb.: 8. Oktober 1585 in Köstritz
gest.: 6. November 1672 in Dresden











Heinrich Schütz zählt als Komponist zu den bedeutendsten Komponisten des Frühbarocks und ersten deutschen Komponisten von europäischem Rang vor Bach.
Neben seinem Studium des Orgelspiels und der Komposition studierte Heinrich Schütz Jura in Marburg. Anschließend genoss Schütz eine Musikerausbildung in Venedig. 1617 wurde Schütz Hofkapellmeister in Dresden,  später auch Oberhofkapellmeister. Heinrich Schütz schuf die erste deutsche Oper und das erste moderne deutsche Oratorium.

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Georg Kresse

geb.: 1604 in Dörtendorf
gest.: 1. November 1641 in Auma

Um Georg Kresse ranken sich eine Vielzahl abenteuerlicher Legenden. Unabhängig davon ist er bis heute  als "Bauerngeneral" aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges bekannt. In dieser Zeit zogen ständig Truppen durch die Region, was die ohnehin schwierige Situation der heimischen Bevölkerung verschlechterte. Der Bauernsohn Georg Kresse leistete mit seinen Gefolgsleuten heftigen Widerstand und schützte die heimischen Bauern vor Plünderungen. Am 1. November 1641 wurde er erschossen. Seine Geschichte wurde 1981/82 verfilmt im Fernsehfilm "Rächer, Retter und Rapiere".

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Georg Samuel Dörffel

geb.: 11. Oktober 1643 in Plauen
gest.: 6. August 1688 in Weida

Der Pfarrer und Astronom Georg Samuel Dörffel gehört zu den bedeutendsten Wissenschaftlern des 17. Jahrhunderts.
Nach seiner Schulbildung in Plauen studierte Dörffel in Jena Physik, Astronomie und Mathematik sowie Theologie in Leipzig. Nach dem Tod seines Vaters wurde Georg Samuel Dörffel Landdiakon in Oberlosa und Straßberg. Neben theologischen Fragestellungen beschäftigte er sich jedoch vor allem mit der Astronomie. Viele seiner Arbeiten befassen sich mit Kometen und deren Bahnen. Zu seinen größten Leistungen gehört die Entdeckung, dass sich Kometen auf Parabelbahnen um die Sonne bewegen. Im Jahre 1684 wechselte Dörffel als Superintendent nach Weida, wo er seine astronomischen Arbeiten fortsetzte.

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Christian Deegen

Portrait von Christian Deegengeb.: 28. Oktober 1798 in Kahla
gest.: 1. Dezember 1888 in Köstritz













Bereits um 1812 begann Christian Deegen mit der Züchtung von Dahlien. 1824 siedelte Deegen nach Köstritz und erwarb hier das Fürstliche Palais mit Garten. 1826 eröffnete er die erste deutsche Handelsgärtnerei mit Dahlien. Christian Deegen gilt heute als Begründer der deutschen Dahlienzüchtung. In Erinnerung an sein Wirken ehrt die Stadt Bad Köstritz seit 1998 jährlich zum Dahlienfest verdienstvolle Dahlienfreunde mit der "CH.-Deegen-Medaille".

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Julius Sturm

Portrait von Julius Sturmgeb.: 21. April 1816 in Köstritz
gest.: 2. Mai 1896 in Leipzig 














Julius Sturm war der bedeutendste reußische Dichter der Spätromantik. Nach seiner Schulbildung am Rutheneum in Gera studierte Julius Sturm Theologie an der Universität in Jena. Schon während der Studienzeit schrieb Sturm Gedichte und Märchen (z.B. "Neue Märchen für die Jugend"). Insgesamt verfasste Julius Sturm über 30 Bücher mit Gedichten und Märchen. In Erinnerung an ihn richtete der Orts- und Heimatverein Bad Köstritz ein Julius-Sturm-Gedenkzimmer in einer seiner ehemaligen Wohnstätten, dem ehemaligen fürstlichen Palais ein.

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Bernhard Stavenhagen

Portrait von Bernhard Stavenhagengeb.: 24. November 1862 in Greiz
gest.: 25. Dezember 1914 in Genf










Bernhard Stavenhagen war einer der bedeutendsten Komponisten vor Bach.
Nach seinem Studium in Berlin wurde Stavenhagen im Sommer 1885 in Weimar Schüler von Franz Liszt. In anschließenden langjährigen Konzertreisen durch Europa und Nordamerika spielte er eine große Zahl eigener Konzerte. Am 28. April 1890 wurde Stavenhagen Hofpianist des Großherzogs von Sachsen-Weimar und vier Jahre später zum Hofkapellmeister ernannt. Wenig später wurde er königlicher Hofkapellmeister in München. Neben seinen Konzerten schuf Stavenhagen mehrere Opern. In Erinnerung an sein Wirken wurde die Musikschule in seiner Heimatstadt Greiz nach ihm benannt.

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Prof. Dr. Adolf Scheibe

Fotomotiv: Portrait von Prof. Dr. Adolf Scheibegeb.: 9. März 1895 in Zeulenroda
gest. 20. April 1958 in Berlin


 

 

 

 

 

 

 

Der Physiker Prof. Dr. Adolf Scheibe gilt als der Entwickler der Quarzuhr in Deutschland.
Nach seiner Schulbildung in Zeulenroda und Plauen studierte Scheibe in München. 1932 promovierte Scheibe an der Universität in Jena. Gemeinsam mit Udo Adelsberger entwickelte Dr. Scheibe 1932 die Quarzuhr. Diese erste Quarzuhr wurde wenig später im Geodätischen Institut in Potsdam aufgestellt. 1953 wurde Dr. Scheibe Professor an der Technischen Hochschule in Braunschweig.

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